Pressemitteilung zum kommenden Sommersemester und den Maßnahmen der Philipps-Universität Marburg
SOLIDARSEMESTER FÜR MARBURG!
Die Corona-Pandemie und ihre Folgen sind allgegenwärtig und verbunden mit harten Einschnitten und Veränderungen sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Leben. Und so, wie viele andere Bereiche, sind auch die Hochschulen massiv von der derzeitigen Krise betroffen. Ein „Business-as-usual“-Szenario ist angesichts der Tragweite der Pandemie noch nicht absehbar. Und so steht auch die Universität Marburg vor gravierenden Problemen, um den Hochschulbetrieb unter den erschwerten Bedingungen am Laufen zu halten. Durch die Kontaktsperre wird mindestens im kommenden Sommersemester ein „normales Studium“ unmöglich sein. Ein Aussetzen der Regelstudienzeit, die Verlängerung des BAföG sowie weiterer Maßnahmen, um die finanzielle Situation von Student*innen und Beschäftigten der Hochschulen abzusichern, sind erforderlich. Wir begrüßen deshalb die Aussagen von Vizepräsidentin Korn, dass sich die Universität Marburg auf allen Entscheidungsebenen für die Aussetzung der Regelstudienzeit einsetzt. Die geplanten Maßnahmen der Universität Marburg sollten jedoch besser mit allen Universitätsmitgliedern kommuniziert werden. So hilft eine Aufstockung des Babysitter*innenfonds um fast 100% nur dann, wenn die Betroffenen darüber informiert werden und die Nutzung davon überhaupt möglich ist (Kinderbetreuung ist derzeit nicht möglich!).





