Der konsequente Kampf gegen rechtes, antifeministisches und autoritäres Denken

 
Antifaschismus war und ist immer eine Notwendigkeit. Doch gerade wenn Menschen, die vor Krieg, Leid und Armut fliehen selbst zum Problem gemacht und im gesellschaftlichen Konsens als „Krise“ gesehen werden, ist es auch unsere Aufgabe als Studierende, sich dem politischen Rechtsruck entgegenzustellen. Seit Jahren kommt es zu Angriffen auf Gefüchtetenheime. Die, immer offener faschistoid auftretende AfD zieht in die Parlamente ein. Währenddessen schieben CDU/CSU, SPD und Co. massenhaft Menschen ab, teilweise in den sicheren Tod.
Eine besondere Manifestation rechter und rechtsradikaler Tendenzen an der Uni sind Studentenverbindungen, im Speziellen Burschenschaften. DIese können als interlektuelle Keimzelle des modernen Rechtsradikalismus angesehen werden. Diesen stellen wir uns als SDS entschieden entgegen. Es ist unerlässlich, dass auch die Studierendenschaft und speziell der AStA antifaschistische Arbeit unterstützt und durchführt.
Dabei ist Antifaschismus nicht nur Theorie, sondern muss auch praktisch werden! Was nützen uns lange Debatten um Faschismustehorien, wenn niemand die nächste NPD oder AfD-Demo verhindert? Uns ist es wichtig hier Widerstand zu leisten, um den Faschisten keinen Raum zuzubilligen. Die jüngsten Demonstarionen in Marburg haben in überwältigender Weise gezeigt, dass ein Großteil der Marburger*innen die Faschist*innen hier nicht haben will. Ein weiteres Problem ist, dass faschistische und rechte Strömungen eine aktive Kritik an feministischer Forschung und Gleichstellungsnaßnahmen betreiben. Sie behaupten, dass diese eine gesellschaftliche Spaltung verursachen und zu "Männerdiskriminierung" beitragen würde. Bestehende Macht- und Herrschaftsverhältnisse entlang von Klasse, "Rasse" und Geschlecht sollen auf diese Weise aufrecht erhalten werden. Solchen Behauptungen müssen wir uns entgegenstellen, um die Errungenschaften von Feminist*innen auch weiterhin würdigen und ausbauen zu können.