Antifaschismus ist mehr als Theorie!

Antifaschismus war und ist immer eine Notwendigkeit. Doch gerade wenn Menschen, die vor Krieg, Leid und Armut fliehen selbst zum Problem gemacht und im gesellschaftlichen Konsens als „Krise“ gesehen werden, ist es auch unsere Aufgabe als Studierende, sich dem politischen Rechtsruck entgegenzustellen. Die, immer offen faschistoider auftretende, AfD zieht in die Parlamente ein. Währenddessen schieben CDU, SPD und Co. massenhaft Menschen ab, teilweise in den sicheren Tod. Im Jahr 2016 kam es zu über 900 Angriffen auf die Heime von Geflüchteten.

 

Eine besondere Manifestation rechter und rechtsextremer Tendenzen an der Uni sind Studentenverbindungen, im Speziellen Burschenschaften. Denen stellen wir uns als SDS entschieden entgegen. Dafür ist es unerlässlich, dass auch die Studierendenschaft und speziell der AStA, wieder antifaschistische Arbeit unterstützt und macht. Die aktuelle Koalition hielt offensichtlich für wichtiger sich in sektiererischen Debatten gegenseitig an den Hals zu gehen, als dass die, angesichts dieser gesellschaftlichen Situation umsowichtigere, antifaschistische Arbeit aufrecht zu erhalten. Schlimmer noch: antifaschistische Iniativen werden durch den AStA inzwischen aktiv behindert und angegriffen. Damit muss endlich Schluss sein, denn Antifaschismus ist nicht nur Theorie, sondern muss auch praktisch werden! Was nützen uns lange Debatten um Faschismustehorien, wenn niemand die nächste NPD oder AfD-Demo verhindert?   Uns ist es wichtig hier Widerstand zu leisten, um den Faschisten keinen Raum zuzubilligen.

Ob an der Uni oder auf der Straße: NIEDER MIT DEN FASCHISTEN - TRETEN WIR IHNEN ENTGEGEN !