Wie jedes Jahr wurden auch 2017 die studentischen Gremien neu gewählt. Im Folgenden haben wir all jene politischen Anliegen, die uns nicht nur zu Zeiten des Wahlkampfes besonders am Herzen liegen, für Euch aufbereitet.

Her' mit Anregungen & Kritik!

Wenn auch Ihr Euch darin wiederfindet, freut uns das sehr! Für Anregungen und Kritik spitzen wir stets die Ohren. Gerne könnt ihr uns auch Kontaktieren oder bei unserem Plenum vorbeischauen.

Verteuereung des Mensa-Angebots stoppen!

In den letzten Monaten sind die Preise für das Essen in der Mensa wieder massiv gestiegen. Dieas widerspricht der Aufgabe des StudWerks kostengünstiges Essen für alle Studierenden bereitzustellen. Regelmäßige warme Mahlzeiten sind wichtig um das Studium überhaupt in angemessener Weise bewältigen zu können. Daher ist es absolut inakzeptabl, dass gerade für die ärmeren Studis, die trotzdem für das StudWerk bezahlen müssen, das Essen häufig schon zu teuer geworden ist und sie auf Konserven ausweichen müssen!

Für sozialen und öffentlichen Wohnraum!

Die Mieten in der Stadt steigen immer weiter. Viele Studierende sind dazu gezwungen in die äußeren Stadtteile und teilweise in Wohnungen mit miserablem Standard zu ziehen. Daher setzten wir uns gegenüber Stadt, Land und StudWerk für eine Ausweitung des sozialen Wohnraums unter würdigen Bedingungen für Studis und alle anderen bedürftigen Menschen in Marburg ein. Auch das Bafög muss endlich kostendeckend werden und allen unabhänig von Elternhaus oder Herkunftsland ausbezahlt werden! 

Für eine radikale Demokratisierung der Uni!

Seit nunmehr über 15 Jahren führen Studierende in Hessen und weltweit einen Abwehrkampf für die Erhaltung unserer Mitsprache an den universitären Entscheidungsprozessen. Dabei kämpfen wir auch gegen die neoliberale Umgestaltung zur "Unternehmerischen Hochschule". Neben einer Stärkung der Macht von Präsidien wurden dabei auch den Hochschulräten, die größtenteils aus demokratisch nicht legitimierten Wirtschaftlobbyisten bestehen, enorme Entscheidungsbefugnisse gewährt. Diese Entwicklung lehen wir entschieden ab. Um ein emanzipiertes Studium zu ermöglichen muss die Autonomie der Hochschule von der Wirtschaft gestärkt werden und die Studierendenschaft bedarf mehr Mitbestimmungsrecht an wichtigen Entscheidungen, wie der Budgetverteilung und der Besetztung von Professuren. Die Uni muss zu einem demokratischen Ort freien und solidarischen interlektuellen Austauschs von Studierenden und Lehrenden werden! Dafür wollen wir kämpfen, auch in StuPa und Senat!

Gegen Burschen und Nazis aller Art!

An unserer Uni haben sich seit Jahrzehnten wieder Corps, Burschenschaften und (schlagende) Verbindungen breit gemacht. Ihr reaktionäres, frauenfeindliches und antidemokratisches Weltbild gilt es auf allen Ebenen zu bekämpfen. Daher setzten wir uns besonders für antifaschistische Aufklärung und demokratische Aktionen für eine bunte und weltoffene Uni ein!

Für sozialen und bedarfsorientierten ÖPNV!

Täglich sind tausende Studierende mit Bus und Zug in- und außerhalb Marburgs unterwegs. Das Semesterticket hilft uns, die nötige Mobilität sicherzustellen. Wir stehen hinter dem Semsterticket und wollen es weiterhin erhalten. Gleichzeitig setzten wir uns für kostengünstigere Verträge, ein besseres Call-a-Bike-System und die bessere Möglichkeit zur Rückerstattung der Kosten von bedürfgtigen Studierenden auf Grundlage eines solidarischen Beitragsmodells ein.

Leider ist die ÖPNV-Anbindung in einigen Stadtteilen derzeit nach 20 und besonders nach 24 Uhr kaum gewährleistet. Gegenüber der Stadt wollen wir mit unserer Arbeit im AStA weiterhin fürAusbau und eine bessere Taktung der Verbindungen Druck machen.

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