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Jedes Jahr dürfen die Student*innen der Marburger Universität das Student*innenparlament wählen. Wir sind eine wählbare Hochschulgruppe, die sich den Ideen des Feminismus, Marxismus und Antifaschismus zuordnet. Für weitere Informationen klicke hier.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) hat Gründe zusammengetragen, die dafür plädieren die eigene Stimme zu nutzen. Kurz zusammengefasst, werden vom Ausgang der Wahl unter anderem die Angebote des Student*innentickets, der kostenfreien Rechtsberatung und der Einführungswochen beeinflusst. Wir halten diese Angebote für gut und möchten sie zudem noch ausbauen.

Wenn du irgendwelche Anmerkungen hast, kannst du uns gerne in unseren wöchentlichen Treffen kennenlernen oder direkt eine E-Mail an uns schreiben.

Hier findest du bald das Programm zu den Hochschulwahlen 2022.

Umwelt

Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit sind auch für eine Universität von zentraler Bedeutung. Die sanierungsbedürftigen Gebäude, Campusgestaltung oder Ressourcenverschwendung sind nur einige Punkte, von denen die Universität betroffen ist. Ganz konkret unterstützen wir studentische Maßnahmen, wie den Zugang zu Leitungswasser zu erleichtern oder initiieren eigene Anträge, die die Verpackungsvermeidung in den Mensen oder eine ausgewogene und gesunde Ernährung thematisieren.
Zusätzlich kann die Umwelthematik von den verschiedensten wissenschaftlichen Fachrichtung beleuchtet werden. Entsprechend setzen wir uns dafür ein, dass die Umweltbildung Teil der verschiedenen Studiengänge wird. Die kommenden Generationen von Ingenieur*innen, Manager*innen oder Politiker*innen sollen sensibilisiert werden für die sozialökologischen Dimensionen der Welt. Die Klimawoche 2019 wurde beispielsweise von uns aktiv betreut und unterstützt.
12. Juni 2020
Weiterlesen: Umwelt

Solidarität

Viele unserer Grundeinstellung basieren auf Solidarität. Solidarität mit prekarisierten Studierenden, Solidarität mit Minderheiten, Solidarität mit allen*, die Rassismus erfahren, Solidarität mit allen* die durch den Kapitalismus in prekäre Situationen geraten.
So gestalten wir auch unser Wahlprogramm, um gerechtere Studienverhältnisse und Lebensumstände zu erreichen:
12. Juni 2020
Weiterlesen: Solidarität

Demokratie

Jetzt zu den Senatswahlen ist wieder klar: Demokratie ist wichtig! Aber zu Demokratie gehört mehr, als einmal im Jahr ein Kreuzchen zu machen: Demokratie lebt von der Beteiligungsmöglichkeit aller. Doch diese ist auch an unserer Uni leider nicht verwirklicht, es gibt viele Hürden:
12. Juni 2020
Weiterlesen: Demokratie

Gleichstellung

Die aktuellen politischen wie gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass das Thema Gleichstellung aktueller ist, denn je. Nicht nur die Corona-Pandemie rückt die Problematiken feministischer und damit gleichstellungspolitischer Forderungen erneut in den Fokus. Sie zeigt, dass Care-Arbeit immer noch zu einem Großteil von Frauen* getragen wird und unsere Gesellschaft von dieser abängt. Antifeministische und rassistische Stimmen werden immer fordernder und lauter. Sie richten sich gegen Frauen*, LGBTQI*+ und Migrant*innen und sehnen sich nach einer längst vergangenen Zeit. Sie verdeutlichen, dass die Forderung "das Private ist politisch" weiterhin zentral bleibt und unsere Praxis prägen muss, um diese vergangen geglaubte Zeit, in der Mutti zu Hause mit den Kindern auf Papi wartet, wirklich zu überwinden.
10. Juni 2020
Weiterlesen: Gleichstellung

Zivilgesellschaftliche Initiativen von Studierenden an einer demokratischen Universität

Student*innen engagieren sich in vielen verschiedenen Projekten. Die Themen von Nachhaltigkeit, Unterstützung für Geflüchtete, Förderung von sogenannten Arbeiter*innenkindern bis zu der Publizierung von feministischer Arbeit sind dabei mannigfaltig. Diese Initiativen sind ein Gewinn für die Universität und unsere Zivilgesellschaft. Sie setzen sich für demokratische und soziale Werte ein. Deshalb unterstützen wir diese Initiativen und wollen darüber hinaus die Unterstützung seitens der Universität ausweiten.
Ein weiterer, wichtiger Schritt ist hierbei die Ausweitung der Mitsprachemöglichkeiten von Studierenden. Wir brauchen neue Modelle der Organisation, die garantieren, dass alle Beiteiligten die gleiche Mitsprache haben und sich in universitäre Belange einbringen können. Die Qualität der Lehre ist ein Beispiel bei dem Student*innen noch zu wenig zu sagen haben. Dabei sind sie es doch, die am stärksten von der Qualität betroffen sind. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Universität ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird und über ihre innere Verfasstheit unter dem Aspekten Demokratie und Partizipation nachdenkt.
14. Juni 2019

Internationale Studierende einbinden: Sprachbarrieren abbauen

Die ausländischen Studierenden leiden in ganz Marburg unter sprachlichen Orientierungsschwierigkeiten. In den Sprachkursen und in den ersten Wochen werden sie in den Marburger Alltag eingeführt. Danach müssen sie sich selbst zurecht finden. 
Was passiert danach: Ausländische Studierende sind meist Stipendiat*innen aus ärmeren Familien, Migrierte mit Studierendenvisum oder Geflüchtete. Nur wenige von ihnen haben Unterstützung vor Ort, sei es finanziell, sprachlich oder psychisch.
Wo beginnt das Problem: Das Studierendenwerk setzt auf Selbstverwaltung der Wohnheime. Die Hauswirtschafter*innen und Hausmeister*innen sprechen kaum Englisch. Durch diese sprachlichen Barrieren entsteht eine hohe Arbeitsbelastung für deutsch-sprechenden Wohnheimbewohner*innen mit Englisch- und anderen Fremdsprach-Kenntnissen. Die meisten Ausschilderungen sind nur auf Deutsch (bis auf das Studentendorf).
Die Stadt Marburg gibt sich als offen und international aus. Allerdings sehen wir keine mehrsprachigen Fahrpläne an den Haltestellen, englische Ausschilderungen in den Ämtern oder gar amtliche Ankündigungen auf Englisch.
Was bedeutet das für die Betroffenen? Viele Angebote können nicht wahrgenommen werden, weil sie die deutsche Sprache nicht verstehen. Sie können nicht unabhängig agieren oder sich irgendwie informieren. Anspruch auf Wohngeld oder Unterstützung bei Rechtsfragen in Studierendenwohnheimen entfallen auf diese Weise.
Multilingualität sollte und muss in einem universitären Ort selbstverständlich sein! Für eine bilinguale Ausrichtung der Uni!
11. Juni 2019

Umbenennung in Studierendenwerk oder Student*innenwerk

An vielen universitären Orten wurden diverse Institutionen wie das "Studentenwerk" gendergerecht umbenannt. Seit der 68er-Bewegung wird in Marburg viel von Gleichstellung der Geschlechter gesprochen. Diese Diskurse wurden maßgeblich von der Universität geprägt. Das Gendern (gendergerechte Sprache; Gleichbehandlung von allen Geschlechtern und Geschlechteridentitäten in Wort und Schrift) sollte allgemein gültig werden. Dennoch sehen wir bisher keine Veränderung an offen zugänglichen Bereichen wie z.B. der Bibliothek, den Mensen und Wohnheimen. Die Diskriminierung der Geschlechter darf weder im Alltag noch in der Schriftsprache vorhanden sein! Wir fordern eine sofortige Umbenennung des "Studentenwerkes" zu Studierendenwerk oder zum transgender-gerechten "Student*innenwerk"!
11. Juni 2019

Urban Gardening auf dem Unigelände

Wir wollen versiegelte und/oder brach liegende Universitätsflächen für die Bepflanzung zugänglich machen. Grüne Fassaden, die die städtische Luftqualität aufwerten, grüne Oasen für die Erholung vom (universitären) Alltag, eine Ausweitung des "Probier mal Marburg"-Projektes oder Wildblumenwiesen für die bedrohlich stark zurückgegangene Insektenpopulation anstelle kurzgehaltener Wiesen, die niemand benutzt, sind nur einige Beispiele wie mit wenig Aufwand und finanziellen Mitteln, eine sozialere und ökologischere Umgebung geschaffen werden kann. Eine Umgebung, die dazu beiträgt, dass es Erholungs-Räume gibt abseits von Hörsälen und Laboren. Diese Räume helfen dabei das Gelernte zu verarbeiten, sich auszutauschen oder einfach mal Abstand zu gewinnen und die Mittagssonne zu genießen. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Universität, die ebenfalls jedes Jahr tonnenweise Müll und Schadstoffe  produziert ihren Teil dazu beiträgt, dass auch kommenden Generationen möglich ist in einer lebenswerten Umgebung zu leben und zu studieren.
11. Juni 2019
  1. Ein selbstbestimmtes Studium ohne Creditjagd und Anwesenheitspflicht
  2. Für Kulturangebote im Semesterticket
  3. Bessere Verbindungen auf die Lahnberge, nach Cappel, Wehrda und Umgebung
  4. Nachhaltige Mobilität durch Förderung von ÖPNV, Fahrrad und Fußgänger*innen
  5. Mehr Frauen* unter den Dozierenden

Unterkategorien

2019

Unser Programm zur Senats- und Student*innenparlamentswahl 2019.

2020

Unser Programm zur Senats- (und Student*innenparlaments)wahl 2020. Die Wahl zum Student*innenparlament ist zurzeit (Stand: Juni 2020) aufgrund von Corona noch nicht angesetzt.

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