Die Regelstudienzeit ist um – 5 Jahre die linke.SDS!
Die Regelstudienzeit ist um – 5 Jahre die linke.SDS!
Am 5. Mai 2007, Karl Marx' 189. Geburtstag, trafen sich 25 linke Hochschulgruppen aus der ganzen Republik an der Uni Frankfurt, um einen neuen Studierendenverband im Umfeld der Partei DIE LINKE zu gründen. Die Marburger Gruppe (die ihr 5-jähriges schon vor einem Monat feiern durfte) gratuliert zu diesem Jubiläum.
Die Idee hinter der Gründung war, dass die durch die Modularisierung veränderten Studienbedingungen linke Hochschulpolitik vor eine Herausforderung stellen würde. Wenn die Studierenden kürzer an der Uni sind und weniger Zeit für politisches Engagement haben, benötigte man eine andere, bundesweite und kontinuierlichere Organisationsform, die das lokal erworbene Wissen vernetzt und weitergibt, so unsere These.
Die Euphorie nach der Gründung, bestärkt auch durch die Erfolge der Partei DIE LINKE und attraktive Veranstaltungen wie den 68er-Kongress, schien diesem Versuch Recht zu geben. Doch sind die Herausforderungen für eine moderne und innovative linke Hochschulpolitik nicht geringer geworden und jetzt, in einer Zeit der globalen Vielfachkrise, zeigt sich auch eine Krise linker Organisierung an vielen Hochschulen. Diese stellt auch viele Fragen an die linke.SDS, denen wir uns offen zuwenden wollen.
Unsere Erfahrung ist aber auch, dass sich kontinuierliche Politik für und mit den Studierenden lohnt: Die Marburger Gruppe besteht inzwischen aus rund 15 Leuten und engagiert sich z.B. im AStA und auf der Straße für soziale Gerechtigkeit, Antifaschismus und Demokratie – an der Uni und in der Gesellschaft, in Hessen und in Europa!
Wir können uns auch über mehr als 50 Leute in den neu begonnenen Kapital-Lesekreisen freuen. Offensichtlich sind also viele Menschen der Meinung, das es sich auch heute, am 194. Geburtstag von Marx, noch lohnt, mal einen Blick in sein Hauptwerk zu werfen, und sich an und aus der Hochschule für emanzipatorische Politik und kritische Wissenschaft einzusetzen!
Ein guter Grund, die Regelstudienzeit entspannt weiter zu überziehen...
Kapitallesekreis SoSe 2012 Auftaktveranstaltung 18.April- Zur Aktualität Marxistischen Denkens
Wir wollen mit euch zusammen ab dem 23. April das Buch "Kapital Band I" erarbeiten. (20 Uhr HSG 108). Neben einer Auftaktveranstaltung "Zur Aktualität Marxistischen Denkens" am 18.April mit John Kanankulam, sind weitere Veranstaltungen zur Begleitung der Lesekreise geplant.
Wir freuen uns auf euch und eure Beteiligung, Ideen und Diskussionen.
Bei der Auftaktveranstaltung am 18.April, besteht die Möglichkeit "Das Kapital Band I" über uns starkt vergünstigt zu bestellen.
Rotstift- Zeitung für Demokratie, kritsches Denken und soziale Gerechtigkeit an der Hochschule. Neue Ausgabe-Druckfrisch!
Der Rotstift - Zeitung für Demokratie, kritisches Denken & soziale Gerechtigkeit an der Hochschule
Wenn du einmal keinen Rotstift ergattern konnstest kannst du ihn und die älteren Ausgaben hier bequem online nachlesen. Bei Fragen an die Redaktion schreib bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Hier die aktuelle Ausgabe April/Mai zum Semesterstart 2012
In der Aktuellen Ausgabe April/Mai 2012 wird Marburgs knapper Wohnraum unter die Lupe genommen. Es wird die Arbeit des SDS im AStA-Marburg dargestellt und erläutert, warum wir nicht über die "Finanzkrise" sprechen. Rezensiert werden diesesmal "Freiheit statt Kapitalismus" von Sahra Wagenknecht und "Der gemachte Mann" von Raewyn Connell.
Archiv
Kein Kriegsdenkmal in Marburg-Bortshausen Aufruf zum Osterspaziergang
Kein Kriegsdenkmal in Marburg-Bortshausen
Aufruf zum Osterspaziergang
Wann: Ostermontag, 09. April 2012, 11:00
Wo: Vom Stadtbüro über Cappel nach Bortshausen
Wir wenden uns gegen:
- Die Militarisierung des kleinen Bortshausen
- alten und neuen deutschen Militarismus
- Geschichtsrevisionismus und Rechtspopulismus
Unsere Forderungen:
- Rückbau des Kriegerdenkmal in Bortshausen
- Entschlossener Kampf gegen Neofaschismus
- Rückzug deutscher Soldaten aus allen Kriegseinsätzen
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Warum Antifaschismus mehr ist als Nazi-Aufmärsche zu verhindern
Nazi-Aufmärsche müssen Geschichte werden
Dresden wurde in den letzten Jahren zum Ort des größten Neonazi-Aufmarsches Europas.
Gleichzeitig formierte sich aber auch ein starker Protest von Seiten der Antifaschist_innen. Durch ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen konnten friedliche Massenblockaden die Route der Nazi-Demonstration versperren. Mit Zehntausenden gelang es schließlich dem braunen Spuk in den Jahren 2010 und 2011 ein Ende zu bereiten - dieses Jahr fand schließlich kein Aufmarsch mehr statt! Gefrustet durch die Erfahrungen der letzten Jahre, zerstritten sich die verschiedenen Nazi-Gruppen derart miteinander, dass ein gemeinsamer Großaufmarsch nicht mehr möglich war.
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