Nazis gibt's in jeder Stadt... . Brandanschlag in Wetzlar
Zuletzt aktualisiert (Samstag, 06 März 2010 11:40)Geschrieben von: AdministratorSamstag, 06 März 2010 11:16
Wetzlar/ Mittelhessen: In den frühen Morgenstunden des 05.03.2010 warfen mutmaßliche (Neo-)Nazis einen Molotovcocktail auf das Haus eines bekannten im Wetzlarer Bündnis gegen Nazis engagierten Menschen. In dem Haus befanden sich zum Tatzeitpunkt -schlafend- fünf Personen davon vier Kinder. Dank eines aufmerksamen Nachbars konnte das Feuer selbstständig gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3000 €. Menschen blieben unversehrt. Am Abend des 05.03.2010 formierte sich spontan eine antifaschistische Solidaritätsdemonstration mit einigen hundert TeilnermInnen und zog laut und kämpferisch durch Wetzlar. Im vergangenen Jahr war es erst zu Naziaufmärschen in Friedberg, Nidda und Wetzlar gekommen, die zum Teil erfolgreich blockiert werden konnten.
Faschismus ist und bleibt Mord und wie weit es mit dem Kinderschutz der Nazis her ist zeigt der Anschlag wiederholt. Wir solidarisieren uns mit den Opfern und allen AntifaschistInnen nicht nur aus Wetzlar.
Nazis bekämpfen immer und überall!
Naziaufmarsch verhindert!
Zuletzt aktualisiert (Dienstag, 16 Februar 2010 18:04)Geschrieben von: AdministratorSonntag, 14 Februar 2010 19:05
Dank euch allen sind die Nazis gestern in Dresden keinen Meter weit gelaufen.
Alle marburger AntifaschistInnen sind wohlbehalten wieder zurück gekommen.
Trotz Kälte und allen anderen Widrigkeiten habt ihr euch den Nazis in den Weg gestellt und sie aufgehalten.
Der letzte Große Naziaufmarsch wurde damit zum Desaster gemacht.
Danach konnten wir den antifaschistischen Triumph in einer großartigen Demonstration mit zehntausenden feiern.
Keine Schikane oder Einschüchterung konnte uns aufhalten.
Ihr seid super!
Und auch in Zukunft heißt es für uns: No pasarán!
Abschließend bleibt für die Medien eine Frage:
Wer hat den Naziaufmarsch verhindert? Die Menschenkette auf der anderen Elbseite oder die Blockaden?
Und noch ein Videobericht über die erfolgreichen Blockaden:
Polizei versucht Busse zu verhindern. - NEUE BUSSE ORGANISIERT!
Zuletzt aktualisiert (Freitag, 12 Februar 2010 14:11)Geschrieben von: AdministratorMittwoch, 10 Februar 2010 17:28
Polizei versucht die Fahrt zu den Anti-Nazi-Proteste in Dresden zu behindern. Marburger AntifaschistInnen zeigen sich entsetzt. Wir fahren trotzdem!
Die Fahrt von Marburger AntifaschistInnen zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Dresden sollte anscheinend verhindert werden. Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat das Busunternehmen Udo Diehl aus Wetter aufgesucht, eingeschüchtert und dazu gebracht, zwei geplante Busse (mit 100 Plätzen) zu stornieren.
Über 150 AntifaschistInnen aus Marburg und Umgebung wollen am Samstag den 13. Februar nach Dresden fahren, um den dort geplanten Naziaufmarsch zu verhindern. Ein breites Spektrum von AktivistInnen aus dem Umfeld des AStA über GewerkschafterInnen, studentischen Gruppen sowie Parteimitglieder der LINKEN plant, sich gemeinsam mit tausenden Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet mit friedlichen Massenblockaden den Nazis entgegenzustellen. Die DemonstrantInnen wollen ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen, um entschieden gegen Krieg und Faschismus zu demonstrieren.
Das Polizei-Präsidium Mittelhessen hat sich nun an das beauftragte Busunternehmen Udo Diehl aus Wetter gewandt und Unternehmensleitung wie Beschäftigte mit Hinweis auf angebliche Gefahren eingeschüchtert und eine Gefahr für Leib und Leben konstruiert. Nach diesen Gesprächen hat das Busunternehmen zwei Marburger Busse (100 Plätze) aufgrund zu großer Bedenken storniert. Bei der Reiseleitung oder den DemonstrantInnen hat sich bis heute niemand von der Polizei gemeldet, um diese über eine drohende Gefahr zu informieren.
Das Vorgehen des Polizeipräsidiums Mittelhessen reiht sich in eine Welle von Kriminalisierung ein: Das Info-Büro von Dresden Nazifrei wurde im Januar durchsucht und zahlreiche Dinge beschlagnahmt. Die Homepage des Bündnisses wurde gesperrt und sogar Bundestagsabgeordnete beim Plakatieren für die Gegenaktionen verhaftet.
Aber wir Marburger DemonstrantInnen werden sich uns nicht einschüchtern lassen. Unter dem Motto „Jetzt erst Recht!“ fahren wir mit einem anderen Busunternehmen nach Dresden.
Mehr Infos auf: www.dresden-nazifrei.com und gruppedissident.blogsport.com
Bustickets nach Dresden [Update] dritter Bus sicher!
Erster Bus aus Marburg voll. Zwei Busse aus Marburg sind voll
Dritter Bus ab heute sicher!
Ab Heute (Montag) Nachmittag gibt es Bustickets wie gewohnt im Antiquariat Roter Stern zu unseren bekannten Preisen: Normalpreis: 20 € Ermäßigt: 15 €
Wir bitten euch sobald ihr dann entschlosssen seid die Tickets zügig zu kaufen, da wir so besser kalkulieren können.
Weitere und aktuelle Infos gibt es ansonsten auf diese Seite und unter:
dresden-nazifrei.de (zensiert) dresden-nazifrei.com
und die "Hard facts" beim AK-Antifa Dresden
Denn Antifaschismus überlässt man nicht dem Staat:
Antifaschismus lässt sich nicht verbieten!
LKA erläßt Verfügung zur Sperrung von www.dresden-nazifrei.de
Informationen über die Zensur und weiterhin alle wichtigen Infos unter: http://de.indymedia.org/2010/01/271575.shtml
Dem Provider der Internetseite Dresden-Nazifrei.de wurde heute vom LKA Sachsen eine Verfügung zugestellt. In dieser wird die Abschaltung der besagten Seite gefordert. Kommt der Provider der Aufforderung nicht nach, ist mit einer einstweiligen Verfügung zu rechnen. Übereinstimmend mit der Argumentation die seitens der Staatsanwaltschaft Dresdens bereits zu Wochenanfang im Rahmen der Razzien vertreten wurde hieß es,
mittels der Homepage würde zu Straftaten aufgerufen. In allen Fällen geht es der Staatsanwaltschaft darum, den Aufruf zu Massenblockaden wahlweise als kriminelle oder extremistische Handlung zu diffamieren.
Die Regierungsfraktionen des sächsischen Landtages lassen zwar jegliche juristische Präzission missen beim stricken des neuen Versammlunggesetzes mit heißer Nadel, das stört den ermittelnden Staatsanwalt Avenarius aber offenbar wenig. Er bleibt starr auf der Dresdner Totalitarismus Schiene: Extremist ist Extremist.
Wir verurteilen die Kriminalisierung der antifaschistischen Bündnisarbeit. | Herausgabe der beschlagnahmten Gegenstände, sofort! | Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg | Entschlossen entgegentreten | Gemeinsam blockieren
No pasaran! Sie werden nicht durchkommen - Jetzt erst recht!
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